Stadt Kamen - Pressemitteilungen

Stadtteilentwicklung Heeren-Werve – Dialog wird fortgesetzt

Kamen, 22.05.2017, Pressemitteilung 086/17;

Kamen. Die Stadt Kamen hatte sich im Jahr 2016 mit dem Integrierten Handlungskonzept für Heeren-Werve erfolgreich um Städtebaufördermittel beworben. Bereits bei der Konzepterstellung lag ein großer Schwerpunkt darauf, die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Wünschen und Vorstellungen in den Prozess einzubinden. Nun konnte ein wichtiger Schritt zur Ausgestaltung der Stadtteilentwicklung gemacht werden. Die Stadt Kamen hat das Büro plan-lokal aus Dortmund mit dem Stadtteilmanagement beauftragt. Die Kernaufgabe dieses Stadtteilmanagements wird es sein, den 2015 begonnenen Dialog über Projekte im Stadtteil mit den Bürgerinnen und Bürgern fortzuführen. In Person wird die Stadtplanerin Stefanie Haake den Prozess der Stadtteilentwicklung nun vier Jahre lang begleiten und in der Mittelstraße 14 ein Stadtteilbüro einrichten. Die Eröffnung des Büros ist für Ende Juni geplant. Stefanie Haake kennt sich in Heeren-Werve bereits gut aus, denn sie war auch an der Erstellung des Integrierten Handlungskonzeptes maßgeblich beteiligt. „Das starke bürgerschaftliche Engagement der Heeren-Werver hat sich schon in 2015 gezeigt. Daran möchten wir nun anknüpfen“, so Haake. Das Stadtteilbüro dient als Anlauf- und Vernetzungsstelle. Zukünftig werden sich die Bürgerinnen und Bürger mit Fragen zur Stadtteilentwicklung sowie zu geplanten Maßnahmen also an Stefanie Haake wenden können und in ihr eine Partnerin für die Umsetzung bürgerschaftlich getragener Projekte finden. In den kommenden vier Jahren wird es darüber hinaus noch viele Projekte geben, zu denen wie beim Wettbewerb „Umgestaltung der Ortsmitte von Kamen-Heeren-Werve“ vorab die Meinungen, Anregungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger gefragt sein werden.

Zu den Zielen des Stadtteilmanagements gehören: Einrichtung einer Anlauf- und Vernetzungsstelle im Stadtteil,  Einbindung und Aktivierung lokaler Akteure bei Projekten und Maßnahmen der Stadtteilentwicklung,  Förderung der sozialen Integration aller Generationen, Kulturen und Nationalitäten,  Förderung der Begegnungs-, Bildungs- und Kulturarbeit im Stadtteil (hier neben Kindern und Jugendlichen insbesondere Familien, Alleinlebende und ältere Menschen),  Förderung und Unterstützung des Bürgerengagements,  Ausbau, Intensivierung und Optimierung der bestehenden Netzwerke und Kooperationen,  Steigerung der Kommunikation von innen und außen,  Steigerung des positiven Images bezogen auf die Selbst- und Fremdwahrnehmung des Stadtteils und seiner Bewohnerschaft.